diving CANDIDASA
LAND UND LEUTE

Obwohl Bali Teil Indonesiens und damit des bevölkerungsreichsten Landes moslemischen Glaubens ist, hat sich auf Bali eine ganz eigene hinduistische Kultur und Religion entwickelt und über alle Jahrhunderte und Herrschenden hinweg erhalten. Diese Einzigartigkeit ist es, die seit Jahrhunderten Reisende und Forschende zugleich hierherzieht – und die wohl keinen Besucher wieder ganz loslässt.

Das Leben auf Bali ist geprägt von zwei Dingen: Einer unglaublichen Freundlichkeit und Gelassenheit seiner Menschen und dem hinduistischen Glauben. Der hinduistische Glaube auf Bali erlaubt es allen Reisenden, sich frei zu bewegen und bietet keinerlei Kleidungsvorschriften. Lediglich beim Besuch von Tempeln und anderen religiösen Stätten oder Zeremonien solltet ihr darauf achten eure Schultern und Knie bedeckt zu halten. Dies gilt übrigens für Männer und Frauen gleichermaßen. An nahezu allen Tempeln können Sarongs, die traditionellen Wickelröcke, gekauft, an einigen Tempeln aber auch für die Dauer des Besuches kostenfrei ausgeliehen werden.

Auch landschaftlich denkt wohl jeder an zweierlei Eigenschaften Balis: Unglaublich grüne Reisfelder, die sich in kunstvoll angelegten, oft geschwungenen Terrassen über die Hänge ziehen und makellose Traumstrände mit Kokospalmen, die sich sanft im Wind wiegen. Doch auch Balis majestätische Vulkane und zum Teil ursprüngliche Regenwälder verdienen es erwähnt und besucht zu werden. Durch seine geografische Lage knapp südlich des Äquators kennt Bali keine vier Jahreszeiten sondern lediglich zwei: Trockenzeit (von ca. März/April bis ca. November) und Regenzeit (von ca. November / Dezember bis ca. März). Diesem Klima und dem nährstoffreichen und fruchtbaren Boden verdankt Bali seine schier unendliche Pflanzenpracht.

CANDIDASA

Candidasa (oder Candi Dasa), die „Heimat“ von diving.DE auf Bali, ist ein echter Geheimtipp unter Bali-Liebhabern. Viele sagen gar, es ist „wie Kuta vor 20 Jahren“: authentisches Bali, ruhig, erholsam. Dadurch, dass es rund um Candidasa nur relativ wenig Sandstrand gibt, blieb es – anders als etwa Kuta - bis heute vom Massentourismus verschont, behielt dadurch jedoch seinen ursprünglichen Charme und bietet heute beste Erholung für jung und alt.

Candidasa ist nicht nur unter Tauchern weltweit beliebt, die lieber mitten im Zentrum von Bali’s besten Tauchplätzen wohnen, statt lange Anfahrten auf sich zu nehmen: Innerhalb von ca. 60 Minuten erreichen wir immerhin rund 40 Tauchplätze auf Bali, Nusa Penida  und Nusa Lembongan und können erstklassiges Tauchen für jedes Level anbieten.

Durch die relativ zentrale Lage an der Ostküste erreicht man in ca. einer Stunde auch nahezu alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Insel: Mt. Agung, Besakih Tempel, Ujung Water Palace, Tirta Ganga (Wassertempel), die Künstlerstadt Ubud, den Strandort Sanur und viele weitere Orte. Und Tenganan, ein sehenswertes und authentisches Dorf in dem noch heute zum Teil vor-hinduistische Rituale und Bräuche gepflegt werden, liegt sogar nur ca. 10 Minuten entfernt.

Unterkünfte in allen Preisklassen – ob Bungalow, Resort oder Backpacker-Hostel - sprechen ein weites Publikum an. Zahlreiche Bars und Restaurants bieten auch abends vielfältige Unterhaltungsmöglichkeiten, vom gediegenen Cocktail am Strand zum Sonnenuntergang bis hin zu preisgekrönter Jazz Performance oder traditioneller balinesischer Tanz-Einlage.

Nicht nur durch die gut ausgebaute Küstenstraße, sondern auch durch den ca. 10 km entfernten Fährhafen von Padang Bai ist Candidasa ein ausgezeichneter Ort um Bali, aber auch die umliegenden Inseln (Lombok, Nusa Lembongan, Gili Islands) zu erkunden.

GESUNDHEIT, IMPFUNGEN UND HYGIENE

Bali hat wohl mit die beste Infrastruktur ganz Indonesiens, auch was das Gesundheitswesen angeht. Neben staatlichen Kliniken, die es in jedem größeren Ort gibt, befinden sich in Denpasar, Kuta, Sanur und anderen von Ausländern besuchten Orten viele private Einrichtungen, die auf westlichem Niveau liegen.

Auch wenn Indonesien nicht 100% mit Europa verglichen werden kann, wird auf Hygiene doch viel Wert gelegt. Und wenn man sich an die goldene Regel für Reisende "Koch es, schäl es, wasch es – oder vergiss es!" hält und Wasser nur aus abgepackten Flaschen trinkt, ist man auf der sicheren Seite.

Zur Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, wir empfehlen jedoch vor Abreise einen Besuch beim Tropeninstitut oder Hausarzt um eure Impfungen auf Vollständigkeit und aktuellen Schutz überprüfen zu lassen. Gleichzeitig kann der Hausarzt ggf. die Tauchtauglichkeit bescheinigen, so dass ihr zwei Fliegen mit einer Klappe schlagt. Bali gilt als malariafrei, Moskitos gibt es jedoch vor allem während der Regenzeit in großer Zahl. Wirksamer Mückenschutz ist daher unumgänglich, kann jedoch auch günstig vor Ort gekauft werden ("Soffell").

DEKO-KAMMER AUF DER INSEL

Dank seiner Bedeutung als Tauch-Destination hat die Regierung Bali's vor einigen Jahren eine eigene Dekompressionskammer auf Bali aufbauen lassen - vorher mussten Notfälle nach Singapur oder Jakarta geflogen werden. Im staatlichen Vorzeige-Krankenhaus "Rumah Sakit Umum Sanglah" in Denpasar wurden seit der Installation der Druckkammer bereits einige Menschen vor bleibenden Schäden bewahrt.
Im Notfall erreicht ihr das Krankenhaus unter +62 361 227 911. Alle unsere Guides haben diese Nummer auch in ihren Listen und Handys gespeichert.

SEHENSWÜRDIGKEITEN UND TRANSPORT

Egal ob Ihr Tempel besuchen, Vulkane besteigen, Kunst und Kultur bestaunen oder Party machen möchtet – Bali bietet nahezu für jeden Wunsch das passende Programm. Jedes Hotel hat diverse Angebote und Touren, darüber hinaus bieten zahlreiche Agenturen in Candidasa die volle Palette, inklusive Transport, Guide und Mittagessen. Und sollte eure Wunsch-Tour von der Norm abweichen, sind die Balinesen sehr flexibel und passen sich jederzeit gerne eurem Wunsch an.

Überhaupt ist das Fortbewegen auf der Insel sehr einfach, vorausgesetzt man gewöhnt sich an den Linksverkehr. Zahlreiche Firmen vermieten günstig Mietwagen – mit und ohne Fahrer - sowie Motorroller. Bitte denkt daran, einen internationalen Führerschein mitzubringen und bei jeder Fahrt mitzuführen (der nationale Führerschein ist NICHT ausreichend!) sowie beim Rollerfahren immer einen Helm zu tragen – die Polizei kontrolliert sehr häufig und ist in diesen beiden Punkten streng.